Gesunde Städte Netzwerk

Unsere Anschrift

Rathausstraße 6 • 44649 Herne

02323 16-4574

02323 16-4572

Öffnungszeiten

08:30 - 12:00 Uhr

13:30 - 15:30 Uhr

Selbstverpflichtungskriterien (9-Punkte-Programm) und Mindeststandards

Details anzeigen Punkt 1

Der Rat der Stadt befürwortet die Gesunde-Städte-Konzeption und erklärt sich damit gleichzeitig mit den Zielen und Inhalten der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung (1986) einverstanden.

Mindeststandard:
Es wird für den Beitritt in das Gesunde-Städte-Netzwerk eine Beschlussvorlage erarbeitet, der der Rat zustimmt.

Details anzeigen Punkt 2

Die Benennung einer für die kommunale Gesunde-Städte-Arbeit zuständigen Person hat verbindlich zu erfolgen.

Mindeststandard:
Die verantwortliche Ansprechperson erfüllt die Aufgaben des kommunalen Koordinators/der kommunalen Koordinatorin der Gesunde-Städte-Arbeit.

Details anzeigen Punkt 3

Eine ressortübergreifende gesundheitsfördernde Politik ist zu entwickeln. Dafür werden die verschiedenen Politikbereiche und Fachämter über die Gesunde-Städte-Konzeption informiert. Weitere Institutionen (Krankenkassen, Verbände, Bildungseinrichtungen, Wissenschaft, Wirt-schaft usw.) sowie Bürgerinitiativen sind in diesen Prozess einzubeziehen. Die Einrichtung entsprechender kooperativer Infrastrukturen (Gesundheitsförderungskonferenz) wird für die Umsetzung einer präventiven Gesundheitspolitik empfohlen.

Mindeststandards:
Intersektorale Kooperationsstrukturen werden genutzt, entwickelt und gestärkt.

Details anzeigen Punkt 4

Gesundheitsfördernde Inhalte und Methoden sollen bei allen öffentlichen Planungen und Entscheidungen berücksichtigt werden. Dafür sind entsprechende Voraussetzungen zu entwickeln.

Mindeststandards:
Die für die Gesunde-Städte-Arbeit verantwortliche Ansprechperson wird über städtische Planungen, die gesundheitliche Belange berühren, frühzeitig und vollständig informiert.

Details anzeigen Punkt 5

Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich verstärkt an der Gestaltung ihrer Lebens- und Umweltbedingungen beteiligen können. Für diese Mitwirkung wird die Schaffung geeigneter Unterstützungs- und Koordinierungsstrukturen empfohlen.

Mindeststandards:
Die vorhandenen Mitwirkungs- und Beteiligungsmöglichkeiten werden seitens der Kommune den Bürgern transparent gemacht und umgesetzt.

Details anzeigen Punkt 6

Verständliche und zugängliche Informationen und Daten sollen den Prozeß zu einer gesunden Stadt begleiten (Gesundheits- und Sozialberichterstattung).

Mindeststandards:
Gesundheits- und Sozialberichterstattung muß von der Analyse über die Möglichkeiten bis zur konkreten Handlung als kommunale Gemeinschaftsaufgabe begriffen und umgesetzt werden.

Details anzeigen Punkt 7

Die Teilnahme an gemeinsamen Treffen mit Delegierten der am Netzwerk beteiligten Städte soll den gegenseitigen Austausch und die Weiterentwicklung der gesundheitsfördernden Aktivitäten gewährleisten.

Die Teilnahme an der jährlichen Mitgliederversammlung ist zu ermöglichen für je einen Vertreter/eine Vertreterin der Mitglieds-Gebietskörperschaft und je einem Vertreter/einer Vertreterin aus dem Kreis der Selbsthilfegruppen, Bürgerinitiativen, selbstorganisierten Projekten der Mitgliedskörperschaft, der/die in der jeweiligen Kommune gewählt wird. Die Beteiligung an weiteren Treffen (z.B. Symposium, Workshops) ist zu unterstützen.

Mindeststandards:
Die Vertreterin/der Vertreter des Bereichs der Selbsthilfegruppen, Bürgerinitiativen, selbst-organisierten Projekte muss in transparenter Abstimmung ausgewählt werden. Die Kosten für die Teilnahme an der jährlichen Mitgliederversammlung trägt die Kommune.

Details anzeigen Punkt 8

Erfahrungen, Erkenntnisse und praktikable Modelle zur Gesundheitsförderung sind an das Gesunde-Städte-Sekretariat zur Verbreitung im Netzwerk zu übermitteln.

Mindeststandards:
Die Mitglieder informieren das Gesunde-Städte-Sekretariat regelmäßig und umfassend über ihre Aktivitäten, um einen lebendigen Informationsfluss im Netzwerk zu gewährleisten.

Details anzeigen Punkt 9

Die Mitgliedschaft ist auf 4 Jahre festgelegt. Eine Verlängerung ist möglich.

Voraussetzung dazu ist, dass die Stadt spätestens nach 4 Jahren nach Beitritt auf der Mitgliedsversammlung den anderen Netzwerk-Mitgliedern ihren Rechenschaftsbericht vorträgt, der die Erfahrungen mit der Gesunde-Städte-Konzeption aufbereitet.